Wir gratulieren Martina Bircher und Nicole Burger

Wir gratulieren zu den Regierungsrats- und Grossratswahlen im Kanton Aargau

Mit Martina Bircher und Nicole Burger sind zwei erfahrene und erfolgreiche Bildungspolitikerinnen in den Regierungsrat und Grossen Rat gewählt worden.

Das Lehrernetzwerk Schweiz (LNCH) freut sich über die Wahl von Martina Bircher (SVP) in den Aargauer Regierungsrat und gratuliert ihr. Wir sind stolz und glücklich, mit der 40-jährigen Aarburgerin eine Bildungspolitikerin in der Exekutive zu haben, die für eine starke Aargauer Volkschule eintritt und mit ihren Forderungen, wie beispielsweise die Abschaffung der integrativen Schule, weitgehendst die Interessen des Lehrernetzwerkes vertritt.

Die Aarburger Vize-Stadtpräsidentin erzielte einen Vorsprung von rund 22’000 Stimmen gegenüber ihren Konkurrenten im Regierungswahlkampf und schloss überraschend nahe an die Wahlresultate der bisherigen Amtsinhaber auf. Im Nationalrat gilt Bircher als eine der gefürchtetsten und bestinformierten Sozialpolitikerinnen der Schweiz. Sie garantiert, dass die Volksschule nach zahlreichen Reformen wieder auf Kurs gebracht wird.

Wir gratulieren auch Nicole Burger (SVP). Unser Lehrernetzwerk-Mitglied ist bei den Grossratswahlen am vergangenen Wochenende mit dem viertbesten Ergebnis aller Kandidierenden in ihrem Bezirk ins Parlament gewählt worden. Die promovierte Juristin und Kreisschulrätin hat mit einer erfolgreichen Aufsichtsanzeige dafür gesorgt, dass in der Kreisschule Aarau-Buchs Einschulungsklassen wieder eingeführt werden müssen, die im Zuge eines integrativen Schulmodells zunächst abgeschafft wurden. Die Mutter von vier Kindern setzt sich für eine leistungs­orientierte Schule ein und stellt sich gegen Gleichmacherei, sie stemmt sich gegen Woke- und Gender-Experimente und steht der integrativen Schule kritisch gegenüber.

Martina Bircher wird aufgrund ihrer neuen Funktion als Regierungsrätin sowohl den Nationalrat als auch den Aarburger Stadtrat verlassen. Die Ersatzwahl für das Amt im Stadtrat findet am 9. Februar statt, wie die Stadt auf Anfrage mitteilte. Offen bleibt jedoch, welches Departement die neue Regierungsrätin ab dem 1. Januar 2025 übernehmen wird. Frei wird die Bildungsdirektion, die bislang von Parteikollege Alex Hürzeler geführt wurde. Bircher hat sich mit ihrem 10-Punkte-Plan dafür positioniert (siehe Interview mit Martina Bircher auf der Webseite des LNCH).

Teilen:

Im Fokus

Weitere Artikel

Frühfranzösisch gescheitert: Bericht wälzt Probleme auf Lehrpersonen ab

Die neue Standortbestimmung zum Sprachenkonzept im Kanton Basel-Landschaft vermittelt den Anschein einer wissenschaftlichen Analyse.Sie ist aber faktisch Absicherung des bestehenden Fremdsprachenkonzepts an den Primarschulen. Die wichtigste Frage bleibt unbeantwortet: Kann Frühfranzösisch unter den heutigen Bedingungen funktionieren?

Gutachten spricht sich gegen Frühfranzösisch aus

Ein juristisches Gutachten in unsrem Auftrag des kommt zu einem klaren Schluss: Der Bund hat keine Kompetenz, den Zeitpunkt des Fremdsprachenunterrichts festzulegen. Die Frage, ob Französisch bereits in der Primarschule oder erst in der Sekundarschule unterrichtet wird, gehört nach der Bundesverfassung in die Bildungshoheit der Kantone.

Skandalöser und übergriffiger Sexualkundeunterricht

Das Lehrernetzwerk Schweiz hat im Kanton St. Gallen eine Strafanzeige sowie eine Aufsichtsanzeige eingereicht. Anlass war eine Unterrichtseinheit zum Thema Sexualkunde an einer 5. Klasse, die unter der Leitung einer externen Fachstelle stattfand – ohne Anwesenheit eines Lehrers.