Offener Brief bezüglich Lehrermangel

Offener Brief bezüglich Lehrermangel

In Anbetracht der nicht enden wollenden Diskussionen um den Lehrermangel hat das Lehrernetzwerk Schweiz die Bildungskommission des Nationalrats angeschrieben. Wir fordern die Mitglieder auf, der Standesinitiative des Kantons St. Gallen zuzustimmen, welche eine Senkung der Hürden der Pädagogischen Hochschulen für Berufsmaturanden fordert. Erschrocken sind wir darüber, dass der Lehrer- und Fachkräftemangel bei den Erziehungsdirektoren schlicht kein Thema ist.

Anbei das Schreiben an die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur mit Kopie an die Erziehungsdirektorenkonferenz

Wir bleiben weiterhin dran. Für unsere Kinder. Für unsere Zukunft.

Freundliche Grüsse

Jérôme Schwyzer
Präsident Lehrernetzwerk Schweiz

Teilen:

Im Fokus

Weitere Artikel

Frühfranzösisch gescheitert: Bericht wälzt Probleme auf Lehrer ab

Die neue Standortbestimmung zum Sprachenkonzept im Kanton Basel-Landschaft vermittelt den Anschein einer wissenschaftlichen Analyse.Sie ist aber faktisch Absicherung des bestehenden Fremdsprachenkonzepts an den Primarschulen. Die wichtigste Frage bleibt unbeantwortet: Kann Frühfranzösisch unter den heutigen Bedingungen funktionieren?

Gutachten spricht sich gegen Frühfranzösisch aus

Ein juristisches Gutachten in unsrem Auftrag des kommt zu einem klaren Schluss: Der Bund hat keine Kompetenz, den Zeitpunkt des Fremdsprachenunterrichts festzulegen. Die Frage, ob Französisch bereits in der Primarschule oder erst in der Sekundarschule unterrichtet wird, gehört nach der Bundesverfassung in die Bildungshoheit der Kantone.

Skandalöser und übergriffiger Sexualkundeunterricht

Das Lehrernetzwerk Schweiz hat im Kanton St. Gallen eine Strafanzeige sowie eine Aufsichtsanzeige eingereicht. Anlass war eine Unterrichtseinheit zum Thema Sexualkunde an einer 5. Klasse, die unter der Leitung einer externen Fachstelle stattfand – ohne Anwesenheit eines Lehrers.