Gehirnwäsche und Pornos für unsere Kinder
Gehirnwäsche und Porno für unsere Kinder
Florian Vock (SP), Mitglied der Milchjugend.

Derzeit setzt die queere Szene in Deutschland neue Massstäbe in den Volksschulen und in den Wohnstuben der Familien – mit Hilfe der staatlichen Fernsehsender und mit Unterstützung aus der Schweiz.

Kaum eine Woche vergeht, ohne dass deutsche Schulen und Medien in die Schlagzeilen geraten, weil die Transgender-Gemeinschaft dort ihre Queer-Ideologie für Kinder propagiert. Im Fokus der Kritik steht aktuell die öffentlich-rechtliche Sendung KiKa (Kinderkanal) von ARD und ZDF. Aber auch die Volksschule im Landkreis Görlitz.

In der sächsischen Schule erhielten Neuntklässler einen Pornokurs – finanziert mit Steuergeldern und unterstützt von der Amadeu Antonio Stiftung. Den Jugendlichen wurden an der Schule ungepixelte Frontalaufnahmen von Oralsex unter Schwulen vorgelegt. Die Aufnahmen kommen aus der Schweiz – vom Magazin «Queer Sex – whatever the fuck you want». Das Magazin ist gemäss Eigenbeschrieb «eine Ode an die Vielfältigkeit der Menschen, ihrer Körper und alles, was zwischen ihnen passiert. Es geht um queeren Sex: Zeigen, erzählen, anregen, erregen…». Verantwortlich zeichnet sich Florian Vock, SP-Politiker und Mitherausgeber. Er ist der Milchjugend zugehörig und wurde mit seinen Moralvorstellungen vom Schweizer Fernsehen hofiert. Die Milchjugend selbst ist eine Transgender-Lobby-Organisation, die Zugang zu den Pädagogischen Hochschulen hat und zumindest an der Pädagogische Hochschule Zürich ihr «falschsexuelles Weltbild» ungefiltert promoten darf – für angehende Lehrerinnen und Lehrer, die dann den Inhalt in die Schulzimmer tragen sollen – wohl wie im Landkreis Görlitz, wo es zum Eklat gekommen ist. 

In regelmässigen Abständen wird das Lehrernetzwerk Schweiz von alarmierten Eltern um Unterstützung gebeten, wenn solche «Sexeperten» an unseren Volksschulen ähnlichen Sexualkunde-Unterricht bestreiten.

Mit woken Moralvorstellungen und drastischen Bildern versuchen seit geraumer Zeit ARD und ZDF, den rechtschaffenen und gesellschaftsfähigen, antirassistischen Menschen zu formen. Ein paar Beispiele: Ein KiKa-Beitrag zeigt auf komödienhafte Weise, dass Kinder sterben, wenn sie sich weigern, «ausländisches Essen» beziehungsweise internationale Spezialitäten zu sich zu nehmen. In einem Robinson-Cruso-Osterinsel-Umfeld wird eine Nahrungsmittelbox angeschwemmt. Während sich die kecke 10-Jährige über leckeres Essen wie Ratatouille oder Nandu-Fleisch (der südamerikanische Vogel, der mittlerweile auch in Deutschland gezüchtet wird) hermacht, verweigert der Bruder das Essen und wird zum Skelett. Die Botschaft: Ein intolerantes Kind wird für seine Intoleranz mit dem Tod bestraft. Das weltoffene Kind erlebt das Paradies. Und selbstredend ist immer der Mann beziehungsweise der Bub der Dumme. Dies mit dem moralischen Zeigefinger der Kindersendung KiKa, die auch in die Schweizer Wohnstuben ausstrahlt.

In einer weiteren KiKa-Sendung lassen Kinder den Opa nicht zu Wort kommen, während er einen Witz erzählen will. Dieser wäre wohl zulässig, wenn er damit beginnen würde: «Ein Österreicher, ein Franzose und ein Deutscher sitzen …». Doch der Opa sagt: «Ein Chinese, ein Koreaner und ein Japaner…». Das ist wohl in den Augen der erwachsenen Produzenten inkorrekt. Der alte weisse Mann darf als zelebriertes Feindbild von Kindern ausgebuht werden. KiKa stellt darüber hinaus auch ein Videogame vor, in dem offenbar eine fremdenfeindlich voreingenommene Grossmutter in der Jauchegrube erledigt werden darf – rebellische Junge gegen dümmliche Alte mit Gewalt am deutschen Kinderfernsehen – das auch in der Schweiz geschaut wird.

Auch die Translobby kommt kindergerecht aufbereitet mit einem perfiden Dialog zu Wort. Die Szene: Zwei Kinder im Alter von etwa 11 Jahren führen einen seelsorgerlichen Dialog darüber, wie es ist, wenn man sich im falschen Körper fühlt. «Wie ist das, wenn du den Stimmbruch bekommst», fragt das Kind ein Mädchen ihre Schulkameradin, die sich wohl als Mädchen identifiziert. «Einfach ist es nicht. Aber man kann mit Hormonblockern die Pubertät stoppen. Später will ich mich unbedingt operieren lassen. Aber meine Ärztin sagt, dass wir noch ein paar Jahre warten müssen.» Kopfschütteln. «Dabei möchtest du nur du sein.»

Letztlich handelt es sich hier um Propaganda für Amputationen und chemische Kastration im öffentlich-rechtlichen Fernsehen.

Dass dies nicht ohne Folge für die Kinder ist, zeigt ein weiterer Beitrag – natürlich in der Intention der queeren Szene im positiven Licht: Ein Transkind äussert sich dahingehend, dass eine Fernsehdoku Auslöser für eine medizinische und wohl unumkehrbare Operation war. Das Kind sagt vor der Kamera: «Mit zwölf habe ich eine Kurzreportage über einen Transmann gesehen. Ich konnte mich sofort damit identifizieren. Sie hat mir die Augen geöffnet.»

Dass ein namhafter Teil der Betroffenen ihre Operationen später wieder rückgängig machen will, und dass solche in der Pubertät gefällten Entscheide schwerwiegende Folgen in Bezug auf die Fertilität haben können, wird nicht in Erwägung gezogen: Bahn frei, am Fernsehen, für das medizinische Verstümmeln von Kindern.

Das Lehrernetzwerk Schweiz hat das Wohl der Kinder im Auge und sieht sich darum verpflichtet, sich stärker für eine wissenschaftlich und biologisch abgestützte Sexualaufklärung an den Schulen einzusetzen. Obskure Lobbyorganisationen haben im Sexualkundeunterricht an den Schulen nichts zu suchen. Und wichtig ist: Die Verantwortung der Sexualerziehung liegt gemäss Lehrplan 21 eindeutig noch immer bei den Eltern. 

Dafür setzen wir uns mit Deiner Hilfe weiterhin voller Kraft ein. Vielen Dank für deine Unterstützung!

Lehrernetzwerk Schweiz

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