Überwältigende Anteilnahme an Regulas Not

Wir sind ein nicht nur ein grossartiges, sondern auch ein grosszügiges Netzwerk! Nach unserem Aufruf, der in finanzielle Notlage geratene Lehrerin Regula aus dem Kanton Aargau, unter die Arme zu greifen, sind mehrere tausend Spendenfranken eingegangen. Wir durften der Mutter in diesen Tagen den runden Betrag von 6’000 Franken überweisen.

Zur Erinnerung: Regula, die im Kindergarten von Suhr/AG Stellvertretungen macht, ist seit November wegen Knieproblemen zu 100 Prozent krankgeschrieben und hat dadurch gut 50 Prozent ihres Einkommens verloren, weil der Lohn aus Stellvertretungen an ihrer Schule nicht versichert ist. «Ich lebe von 3600 Franken monatlich mit meinen drei Kindern», erzählte sie der «Aargauer Zeitung», welche die Notlage öffentlich gemacht hatte (Artikel lesen). Dieser Betrag ist viel zu wenig, um mit drei Kindern durchzukommen.

Unser Netzwerk lässt Menschen wie Regula nicht im Stich und hat Ende Januar einen Spendenaufruf lanciert. Die alleinerziehende Mutter ist überglücklich und dankt:

«Ich möchte mich bei euch für eure unglaubliche Solidarität und euer unglaubliches Engagement bedanken!» Sie sei von der Höhe des Beitrags überwältigt. «Ich schaue jetzt mit definitiv mehr Zuversicht in die nahe Zukunft und brüte auch nicht mehr dauernd über den Behandlungskosten und darüber, wie wir den laufenden und den kommenden Monat überstehen.»

Auch der Vorstand des Lehrernetzwerkes bedankt sich für dein Mittragen und die Treue.

Gemeinsam setzen wir uns ein für eine menschenfreundliche Bildung – in jeder Hinsicht.

Lehrernetzwerk Schweiz

Teilen:

Im Fokus

Weitere Artikel

Frühfranzösisch gescheitert: Bericht wälzt Probleme auf Lehrer ab

Die neue Standortbestimmung zum Sprachenkonzept im Kanton Basel-Landschaft vermittelt den Anschein einer wissenschaftlichen Analyse.Sie ist aber faktisch Absicherung des bestehenden Fremdsprachenkonzepts an den Primarschulen. Die wichtigste Frage bleibt unbeantwortet: Kann Frühfranzösisch unter den heutigen Bedingungen funktionieren?

Gutachten spricht sich gegen Frühfranzösisch aus

Ein juristisches Gutachten in unsrem Auftrag des kommt zu einem klaren Schluss: Der Bund hat keine Kompetenz, den Zeitpunkt des Fremdsprachenunterrichts festzulegen. Die Frage, ob Französisch bereits in der Primarschule oder erst in der Sekundarschule unterrichtet wird, gehört nach der Bundesverfassung in die Bildungshoheit der Kantone.

Skandalöser und übergriffiger Sexualkundeunterricht

Das Lehrernetzwerk Schweiz hat im Kanton St. Gallen eine Strafanzeige sowie eine Aufsichtsanzeige eingereicht. Anlass war eine Unterrichtseinheit zum Thema Sexualkunde an einer 5. Klasse, die unter der Leitung einer externen Fachstelle stattfand – ohne Anwesenheit eines Lehrers.