Stellungnahme zur Gendersprache

Da es in letzter Zeit in gewissen Chats und Foren Diskussionen unter unseren Mitgliedern gab, ist es dem Lehrernetzwerk Schweiz ein Anliegen, diese Stellungnahme zu genderneutralen Formulierungen zu veröffentlichen.

Eines ist als Erstes festzuhalten: Die freie Rede ist eines der allerhöchsten Güter in unserem Staat und das Lehrernetzwerk erachtet dieses Recht auf freie Meinungsäusserung als äusserst wichtig. Jedes Mitglied kann sich frei äussern und wenn wir Beträge zu Unrecht gelöscht haben sollten, tut uns dies leid.

Was wir aber mitteilen möchten ist, dass das Lehrernetzwerk Schweiz auf seinen offiziellen Kanälen ganz bewusst auf die Gendersprache verzichtet. Wir kennen und erkennen die dieser Sprache zu Grunde liegende gefährliche woke Ideologie, welche unsere Kinder und Jugendliche ganz gezielt in ihrer Identität verunsichern möchte. Wohin das in letzter Konsequenz führt, zeigt zum Beispiel die «Aufklärungs»broschüre «Hey you», welche sich gemäss Bericht der NZZ wie eine «Anleitung zum Porno» liest. Und dies für Kinder ab 12 Jahren! Unsere Freunde des Vereins Schutzinitiative haben sich die Mühe genommen, diese Broschüre näher zu analysieren und sind zu schockierenden Resultaten gelangt.

Frühsexualisierung und Genderideologie (und damit verbunden die Gendersprache) atmen den gleichen Geist. Es ist der Geist der WHO-Standards zur Frühsexualisierung. Dagegen wehren wir uns mit aller Kraft.

Das Lehrernetzwerk Schweiz hat sich seit seiner Gründung mit aller Kraft und mit Nachdruck für unsere Kinder eingesetzt. Wir kämpfen bis heute täglich gegen Ausgrenzung und Diffamierung. In diesem Sinne wertschätzen wir auch die Motivation einiger unserer Mitglieder, eine möglichst neutrale und nichtdiskriminierende Sprache zu verwenden.

Dies geht aber auch ganz ohne Ideologie, und zwar indem grundsätzlich beide Geschlechter erwähnt werden. Das ist auch die offizielle Kommunikation des Lehrernetzwerks Schweiz. Der Genderstern hingegen signalisiert, dass es nicht zwei Geschlechter gibt, sondern unzählig viele. Dieses Denken lehnen wir als krude Ideologie entschieden ab.

Zuletzt: Sterne und Doppelpunkte mitten in einem Wort sind auch grammatikalisch falsch. Auch aus diesem Grund lehnen wir als Lehrernetzwerk, das sich der Rechtschreibung verpflichtet fühlt, diese Sprache ab.

Vielen Dank für eure geschätzte Kenntnisnahme und herzliche Grüsse

Lehrernetzwerk Schweiz

 

PS: Zum Zeichen, dass uns eine gerechte Sprache wichtig ist, haben wir vor einiger Zeit eigens ein Logo kreiert, das die vielen Lehrerinnen in unserem Netzwerk wertschätzt. Zum Zeichen der Wertschätzung unserer Kolleginnen schalten wir dieses Logo temporär wieder auf unserer Homepage auf :-).

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					https://www.lehrernetzwerk-schweiz.ch/2024/05/10/stellungnahme-zur-gendersprache/
				
			

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